Die Betrachtung der Materialeffizienz im Fertigungsprozess ist ein probates Mittel zur Reduzierung des Materialeinsatzes im produzierenden Gewerbe und führt damit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und stärkt die Ökobilanz im Unternehmen. Das Statistische Bundesamt weist eine stetige Erhöhung des Materialkostenanteils am gefertigten Produkt aus. Diese Steigerung auf über 45 % Kostenanteil rührt sicher zum nicht unerheblichen Teil aus Preiserhöhungen der letzten Jahre. Substitution durch preiswertere Materialalternativen ist hier das Schlagwort. Aber auch jede Maßnahme zur Senkung des mengenmäßigen Materialanteils ist „Gold wert“.

Dabei wird jeder Phase des Wertschöpfungsprozesses analysiert, angefangen bei der Konstruktion über Dokumentation, Produktion, Disposition, Reinigung, Verpackung, Lagerung bis hin zum Transport.
Die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie trug mit dem Förderprogramm go-effizient (Modul Rohstoff- und Materialeffizienz) dieser Bedeutung Rechnung. Die Projektträgerschaft wurde der Deutschen Materialeffizienzagentur – demea – übertragen.
Das BMWi hat auf Basis eines Beschlusses des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages das Modul „Rohstoff- und Materialeffizienz“ (go-effizient) des Beratungsprogramms BMWi-Innovations-gutscheine (go-Inno) Ende des Jahres 2015 eingestellt.
Daher wurde auch die offizielle Autorisierung der Beratungsunternehmen eingestellt. Das RKW bietet nun im Auftrag des BMWi einen neuen Service – für Sie als Unternehmen und für die in diesem Themenbereich qualifizierten Beratungsunternehmen: 
Das neue Label „demea-Beratungsunternehmen“
Ich war registrierter Berater im Beraterpool der demea und strebe an, mit dem neuen Label ausgezeichnet zu werden.

Nutzen Sie die Chance zur Steigerung der Materialeffizienz in Ihrem Unternehmen und greifen Sie auf meine Erfahrungen zurück. Die Beratung kann sofort starten. Die Förderung im Freistaat Thüringen erfolgt über die sogenannte Beratungsrichtlinie. Die Beratungsrichtlinie unterscheidet sechs Fördergegenstände.

Für Sie ist die „Beratung durch selbständige Unternehmensberater und Unternehmensberaterinnen – Intensivberatung und Prozessbegleitung“ relevant. Denn in den Beratungen können neben betriebswirtschaftlichen Themen auch „Rationalisierungsmaßnahmen und Kostensenkungen“ sowie explizit das Thema „Materialeffizienz“ behandelt werden.

Projektförderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung.
Der Zuschuss beträgt 50 Prozent der zuschussfähigen Gesamtausgaben für das Beratungs- und das Qualitätssicherungshonorar.